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Beth Aleph

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Ankunft in Beth Aleph

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Der Libanon ist ein kleines Land mit rund 4,5 Millionen Einwohnern. Dazu kommen noch rund 1,5 Millionen Menschen, die aus dem Nachbarland Syrien fliehen mussten sowie 250.000 Menschen aus den ärmsten Ländern Afrikas und Asiens. Gemessen an seiner Einwohnerzahl hat der Libanon weltweit die meisten Flüchtlinge aufgenommen.
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Die vielen ArbeitsmigrantInnen aus afrikanischen und asiatischen Ländern kommen hierher, um ihre Familien ernähren zu können. Oftmals leben sie in ärmlichsten Verhältnissen und in der Illegalität. Deswegen können sie auf keinerlei Unterstützung vom Staat hoffen und müssen sich durch schlecht bezahlte Jobs über Wasser halten. Viele Kinder sind aufgrund der Illegalität ihrer Eltern nicht für den Regelschulunterricht  zugelassen und verbringen ihre Tage auf den Straßen der Stadt.
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Im Vorschulprojekt Beth Aleph erhalten diese Kinder eine Chance auf Bildung. Aktuell werden Kinder aus mehr als einem Dutzend verschiedener Länder und aus den unterschiedlichsten Religionen gemeinsam unterrichtet.
Hier wird kein Unterschied gemacht - alle haben die gleichen Möglichkeiten.
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Hoffnung durch Bildung

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Damit diese benachteiligten Kinder Lesen, Rechnen und Schreiben lernen können, hat die Caritas in Beirut das Beth Aleph Vorschulprojekt gestartet. Mehr als 125 Kinder unterschiedlichster Herkunft werden hier zweisprachig in Englisch und Arabisch unterrichtet. Sie erhalten Schulmaterialien und es gibt täglich ein Mittagessen - diese oft einzige warme Mahlzeit des Tages ist ein Segen für die meist armen Familien. Auch der tägliche Transport in die Schule ist durch mehrere Kleinbusse sichergestellt.

Beth Aleph ist ein Gemeinschaftsprojekt der Caritas Salzburg mit der Caritas Libanon und des Sozialbüros der Ordensgemeinschaft der Lazaristen.

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In Beth Aleph wird auf Arabisch und Englisch unterrichtet. Die Kinder lernen Lesen, Schreiben und Rechnen und werden dadurch auf den Regelunterricht vorbereitet. Daneben wird gebastelt, musiziert und getanzt um die natürliche Entwicklung, die Kreativität und die sozialen Kompetenzen zu fördern.
Ausstattung und Technik sind auf dem Niveau von guten libanesischen Privatschulen. Den Projektpartnern ist es wichtig, dass diese ansonsten vielfach benachteiligten Kinder in Beth Aleph die gleichen Chancen haben, wie ihre libanesischen Altersgenossen.
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Für viele die einzige richtige Mahlzeit des Tgaes

Mittagszeit in Beth Aleph

Das Mittagessen ist ein fester Bestandteil des Schullalltags. Für viele der Kinder, die aus ärmlichsten Verhältnissen kommen, ist es die einzige warme Mahlzeit des Tages.
Sie ist für eine gesunde Entwicklung der Kinder unerlässlich und trägt dazu bei, Konzentration und Aufnahmefähigkeit der Kinder zu verbessern.

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Ein funktionierendes Schulleben

Zu einem funktionierenden Schulleben gehört aber mehr als der reine Unterricht. So zum Beispiel die gemeinsamen Feiern zu Weihnachten und zum Jahresende oder etwa die Besuche aus dem In- und Ausland. Einen besonderen Stellenwert in Beth Aleph hat die Vermittlung der Kinderrechte.
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Ein wichtiges Anliegen in der täglichen Arbeit der Caritas ist die Achtung, Wahrung und Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in den Projekten. Besonders in Krisenregionen werden diese Rechte oft vorenthalten und verweigert. Vielfach sind sie nicht einmal bekannt.
Gemeinsam erarbeitet die Caritas Salzburg mit den Projektpartnern Konzepte und stellt Gelder zur Verfügung, um diese Rechte bekannt zu machen.

Bei Beth Aleph wählt etwa jede Lehrkraft pro Schuljahr ein Kinderrecht aus. Dieses wird durch Lieder, Poster oder etwa kleine Theaterstücke spielerisch den Kindern vermittelt.
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Die Maßnahmen zum aktiven Schutz der Kinder in Beth Aleph und in den anderen Einrichtungen der Caritas werden laufend ausgewertet und verbessert. Es finden regelmäßig Schulungen für das Personal statt. Verschiedene Workshops und Seminare richten sich nicht nur an die Kinder, sondern auch an deren Eltern.

Denn: Kinderrechte dürfen nicht nur auf dem Papier existieren, sondern sollen auch gelebt werden. Das größere Ziel dahinter: ein gewaltfreies und sicheres Umfeld für die Kinder zu schaffen.
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Eine besondere Freude war es, als der philippinische Kardinal Tagle zu Gast war, der seit 2015 der Präsident der Caritas Internationalis ist.

Aber auch andere hochrangige Besucher waren in der letzten Zeit hier. So zum Beispiel der Maronitische Patriarch, der Apostolische Nuntius und der österreichische Botschafter Marian Wrba.

Die Gäste können sich so persönlich ein Bild von diesem Vorzeigeprojekt machen und für die Kinder sind die Besuche eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag.
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Immer wieder kommen Politiker, Journalisten und Förderer aus Österreich in den Libanon, um sich ein Bild von der konkreten Hilfe vor Ort zu machen. 
Ein Besuch bei Beth Aleph ist für diese Gruppen immer ein Höhepunkt des Programms.
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Die Schulfeste sind jedes Jahr ein Highlight. Tanz und Musik ist das ganze Jahr über ein ständiger Begleiter, der den Kindern nicht nur viel Freude, sondern auch Selbstbewusstsein gibt.  Zum Jahresabschluss dürfen sich Eltern, Angehörige und Betreuungspersonen auf einen bunten Nachmittag mit Tänzen und Liedern freuen.
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Die Kinder von Beth Aleph stammen aus Familien, die in den Armenvierteln der libanesischen Hauptstadt wohnen. Viele der Eltern mussten vor Krieg oder Vertreibung fliehen. Andere kamen auf der Suche nach Arbeit hierher.

Eine Sozialarbeiterin der Caritas Libanon besucht die Familien regelmäßig. Sie hilft in sozialen, rechtlichen und medizinischen Notlagen und unterstützt die Familien bei der Legalisierung ihrer Papiere. Denn nur so können die Kinder später am staatlichen Regelunterricht teilnehmen.
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Ammars Mutter ist froh, dass er einen Platz in Beth Aleph bekommen hat. Sie stammt aus Äthiopien, der Vater aus dem Sudan. Sie leben illegal im Libanon und die Lebensumstände der Familie sind überaus prekär: Von den 300$ die der Vater als Putzkraft verdient, müssen sie 250$ für das winzige Zimmer bezahlen, in dem sie leben.
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